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Organisation
Bundesköniginnentag
Rietberg

Die ursprüngliche Bedeutung:

Der jährlich im Mai stattfindende Bundesköniginnentag ist nach dem Bundesfest des „Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften Köln e.V. im September die größte Veranstaltung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

Der Bundesköniginnentag ist kein Schießwettbewerb. Es wird weder eine Königin noch ein Schützenkönig in einem Schießwettbewerb ermittelt. Zu einer Zeit, als die Bruderschaften noch weitgehend reine Männerdomänen waren, wurde 1956 der Bundesköniginnentag ins Leben gerufen. Damit sollte die besondere Stellung der Frau in Familie, Gesellschaft und auch Bruderschaft gewürdigt werden, wobei stellvertretend die Königinnen ins Rampenlicht gesetzt wurden.

Diese Veranstaltungen sind ein starker Publikumsmagnet. Sie können ein in dieser Größe wohl einmaliges Schauspiel erleben, welches ihnen einen Querschnitt durch das Schützenbrauchtum der historischen Schützenbruderschaften mit all seinen Facetten vor Augen führt.

Darüber hinaus dienen die Großveranstaltungen auch der Imagepflege nach innen. Denn hier können die Teilnehmer eindrucksvoll erkennen, wie groß der Verbund Gleichgesinnter ist, in den sie als Mitglied einer Schützenbruderschaft eingebunden sind. Die Bundesveranstaltungen dienen damit auch der Stärkung der Identifikation der Teilnehmer mit dem Schützenwesen und damit auch mit ihren Bruderschaften.

Der Bundesköniginnentag
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